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Die Alte Burg bei Blankenheim

Blankenheim ist eine Gemeinde in der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra, die zum Landkreis Mansfeld-Südharz gehört. Die Ortschaft liegt am Hornburger Sattel im südöstlichen Harzvorland an der Landesstraße 151 zwischen Emseloh und Lutherstadt Eisleben.

Das Dorf Blankenheim wurde erstmals im Jahr 1181 urkundlich im Güterverzeichnis der Thüringer Landgrafen erwähnt. Dem entgegen steht das Grundwort -heim im Namen des Ortes, das auf ein noch früheres Gründungsdatum hindeutet. Auch die erste Nennung des heutigen Ortsteils Klosterode im Hersfelder Zehntverzeichnis (881 - 899) lässt eine erheblich frühere Gründung vermuten.

Es kann zudem angenommen werden, dass Blankenheim im Mittelalter zeitweise zur Mansfelder Grafschaft gehörte. Zumindest lag der Ort teilweise unmittelbar an der Grafschaftsgrenze. Ich erwähne diese Vermutungen, weil von der Alten Burg (Alteburg) keine schriftlichen Nachrichten vorhanden sind. Als Grenzbefestigung der Mansfelder Grafen würde die Anlage, die wohl aus dem Hochmittelalter stammt, sinngebend sein.

Die Alte Burg ist leicht zu erreichen: Man überquert an der Bahnstation Blankenheim – der Bahnhof wurde inzwischen abgerissen – die Gleise und geht südostwärts in ein Tal hinein.

Nach etwa 300 m ersteigt man links seitlich auf einem Pfad den sich fast nach Westen erstreckenden Bergsporn. Folgt man aber dem Pfad zunächst nach Nordosten zur ansteigenden Hochfläche hin, so findet man direkt an der nördlichen Steilkante einen 25 m langen Sperrwall mit Graben; rechts daneben weitere menschliche Eingriffe in den Berghang. Westwärts zurückgehend trifft man auf zwei Sperrwälle. Dahinter liegt der tiefe, in den Fels geschlagene Graben der Hauptburg; dessen seitliche Ausläufer werden durch je einen Wall teilweise gesichert.

Die Hauptburg in 280 m über NN ist nicht klein und viereckig (so F. Stolberg), sondern fast oval bei etwa 69 x 50 m Ausmaßen. In westlicher Richtung schließt sich eine tiefer gelegene Burgfläche von etwa 40 m Länge an, wiederum darunter eine solche von etwa 45 m Länge. In die ersterwähnte Unterburg mündet der anfangs erwähnte, nun in nordwestlicher Richtung verlaufende Pfad ein, um hier die Hauptburg zu erreichen. Dieser Punkt ist im Gelände uneben gestaltet; Mörtelbrocken lassen ein Tor oder einen Torturm vermuten.

An der Ostseite der Hauptburg ist eine kreisförmige, innen vertiefte Erhöhung mit einem Durchmesser von 10 m vorhanden. Große Steinplatten und große Mörtelbrocken lassen einen ehemaligen Bergfried klar erkennen. Ob die Hauptburg einst von einer Mauer umgeben war, ist ohne Probeschnitt nicht zu entscheiden.

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2014

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Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 5
Bernd Sternal, Wolfgang Braun
Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 5

Am 13.06.2007 habe ich meinen ersten Burgentext geschrieben, inzwischen sind über 7 Jahre vergangen. Seit 2010 ist jährlich ein Band „Burgen und Schlösser der Harzregion“ erschienen – der 5. Band ist nun der letzte. Insgesamt habe ich die Geschichte von 239 Burgen und Schlössern auf über 850 Buchseiten vorgestellt.
Hunderte Grafiken, Zeichnungen, Stiche und Grundrisse illustrieren die Bücher und geben eine Vorstellung vom einstigen Aussehen dieser alten Wehrbauten, von denen heute oftmals nur noch Ruinen, Burgplätze oder Wallanlagen erhalten sind.
Viele Menschen haben mich bei diesem Projekt unterstützt. Alle hier zu nennen würde diesen Rahmen sprengen. Dennoch möchte ich einigen Unterstützern hiermit meinen Dank aussprechen: Ohne die vielen wun-dervollen Rekonstruktions-Zeichnungen von Wolfgang Braun hätten diese Bücher viel von ihrem Charme eingebüßt. Dr. Detlef Schünemann hat als ausgewiesener Burgenkenner wesentlich dazu beigetragen, dass meine Texte ergänzt und abgerundet wurden. Auf Grund des Einsatzes von Detlef und Marianne Schünemann konnten eine ganze Reihe Burgruinen und Wallanlagen erstmals vermessen und, unter Überprüfung älterer Beschreibungen, hier vorgestellt werden.
Durch die dankenswerte Unterstützung der Genannten sowie vieler Ungenannter ist ein Werk entstanden, das hoffentlich Burgenfreunden, Geschichtsinteressierten aber auch kulturhistorisch interessierten Wanderern noch lange Freude bereiten wird.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
176 Seiten, 1 Übersichtskarte, 18 Rekonstruktions- und 36 Grundrisszeichnungen,
12 Stiche, 34 Zeichnungen, Grafiken und Fotos
Taschenbuch: 14,99 €
140 Seiten, 1 Übersichtskarte, 18 Rekonstruktions- und 36 Grundrisszeichnungen,
11 Stiche, 31 Zeichnungen, Grafiken und Fotos