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Burg Hausneindorf

Der Ort Hausneindorf, der um das Jahr 570 gegründet wurde, gehört zur Gemeinde Selke-Aue und liegt nördlich von Quedlinburg. Hausneindorf zählt mit seiner Gründungszeit zu den ganz alten bekannten Siedlungen im Harzgebiet. Der Standort in der Selke-Aue im nordöstlichen Harzvorland war durch seinen fruchtbaren Boden, die vorbei fließende Selke und ihre strategische und geschützte Lage ein prädestinierter Siedlungsstandort.

Das sah wohl auch der Blankenburger Graf Anno im Jahr 1190 so und baute am Nordostrand der Selkeniederung auf einer ansteigenden Hochfläche, über dem Südteil des Dorfes, eine gewaltige Burganlage. Die Blankenburger Grafen gehörten damals zum Gefolge von Kaiser Lothar III., dem Herzog von Sachsen, auch genannt Lothar von Süpplingenburg und waren Ministeriale, denen der Kaiser vertraute. Der Kaiser errichtete in dieser Zeit neue Grafschaften im Harzgebiet und hatte anscheinend seine Vertrauten, die Herren von Blankenburg, als „Untergrafen“ in einem Teil seines Harzgaues eingesetzt.

Anders ist die Großräumigkeit der Burganlage kaum zu erklären. Der Gesamtdurchmesser der Rundanlage betrug 175 Meter. Mittendrin die runde Kernburg von etwa 100 Meter Durchmesser, umschlossen von gewaltigen Ringmauern und gesichert von einem 10 bis 15 Meter breiten Zwinger.

Der Hauptzugang war im Osten, kam durch die Selkeniederung und war durch breite Gräben, Doppeltoranlage und zwei Brücken geschützt. Im Nordwestteil der runden Kernburg war ein 40 x 40 Meter großes viereckiges Kastell mit Palas im Westen und Bergfried in der Südostecke. Dieser ist quadratisch, hat Abmessungen von 7,5 x 7,5 Meter und eine Höhe von 27 Meter (in der Gotik aufgestockt); an der Nordseite Spuren einer Renaissance-Wendeltreppe.

Die gewaltige Burg stand unter keinem guten Stern. Angeblich wurde sie bereits im 13. Jahrhundert zerstört und wieder aufgebaut. Das Burgherrengeschlecht nannte sich fortan „Schenken von Neindorf“. Wie schon angedeutet, gehörte die Burg zur Gründungszeit sicherlich zum Reichsgut, ging aber später an das Hochstift von Halberstadt über und pfandweise an die Regensteiner Grafen.

Es folgten zahlreiche Verkäufe und Verpfändungen unter anderem von 1429 bis 1573 an die Herren von Hoym. Im 16. und 17. Jahrhundert erfolgten zahlreiche Um- und Ausbauten. Ab dem Jahr 1711 wurde die Burg endgültig als preußische Domäne umgenutzt. Zahlreiche alte Burgbauten wurden abgerissen und durch Wirtschaftsgebäude für das Gut ersetzt.

Heute sind noch Reste des 10 x 25 Meter großen, romanischen Palas erhalten sowie Reste von der einzigen im Harzraum erhaltenen Doppeltoranlage, auch der mächtige Bergfried steht noch.

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2010/2011

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Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 2
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor), Wolfgang Braun (Autor)

Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 2 Band 2 unseres Burgenführers für die Harzregion schließt sich nahtlos an den erfolgreichen ersten Band an. Wieder werden ihnen 49 Burgen und Schlösser vorgestellt, die Bestandteil der Geschichte der Harzregion sind und wieder werden die textlichen Ausführungen von Bernd Sternal ergänzt durch Rekonstruktionszeichnungen von Wolfgang Braun und Grundrissen von Lisa Berg. Auch seltene alte Stiche haben wir wieder in den Archiven ausgegraben und als attraktive Ergänzung eingefügt.

Wie schon zuvor versuchen wir erneut eine Brücke zu schlagen, zwischen fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, gepaart mit einer kleinen Portion künstlerischer Fantasie, damit Sie eine bildhafte Vorstellung davon haben, wie diese monumentalen Bauten des Mittelalters einmal ausgesehen haben könnten.

Wir hoffen, dass Ihnen auch dieser Band ein guter Begleiter bei der Erkundung dieser Altertümer sein wird, wie uns für den ersten Band mehrfach bekundet wurde.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
160 Seiten, 29 Grundriss- und 41 Rekonstruktionszeichnungen, 12 Stiche
Taschenbuch: 13,99 €
112 Seiten, 2 Farbseiten, 29 Grundriss- und 41 Rekonstruktionszeichnungen