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Burg Schildberg bei Seesen

Die Burgruine liegt im nordwestlichen Harzgebiet nahe Seesen zwischen Schildau und Innerste auf einem 413 m ü. NN gelegenen Bergkegel. Dieser wird Schildberg oder Hausschildberg genannt, liegt über dem nördlichen rechten Ufer der Schildau und ist Namensgeber der Burganlage.

Wann und von wem diese Rechteckanlage von etwa 40 x 60 m errichtet wurde, ist nicht überliefert. Typenmäßig kann sie aber dem 11. Jahrhundert zugeordnet werden und könnte als Reichsburg zu salischer Zeit (Heinrich III.- V.) angelegt worden sein. Die strategische Bedeutung dieser Anlage bezog sich sicherlich auf den unmittelbar vorbeiführenden Heer- und Handelsweg „Fastweg“, der von Goslar nach Seesen führte und weiter nach Gandersheim.

Grundriss der Burg Schildberg

Die erste urkundliche Erwähnung dieser Burg stammt aus dem Jahr 1148: „Äbtissin Lutgardis von Gandersheim erhält 14 Hufen Landbesitz in 5 Dörfern im Tausch gegen die bloße Burgstelle auf dem Schildberge“. Ab dem Jahr 1152 ist mit Gerung von Schildberg auch ein eigener Adel nachweisbar. Im Jahr 1340 ist die Burg in den Händen von Volkmar von der Gowische. Im gleichen Jahr werden als Besitzer der Burg das Goslarer Domstift und das Stift Neuwerk genannt. Im Jahre 1395 wird Burg Schildberg nochmals als Gowisches Lehen genannt – kurze Zeit später als Saldnersches Lehen – dann versiegen die Quellen.

Die Zeit der Aufgabe oder auch Zerstörung der Burg Schildberg ist unbekannt. 1654 berichtet Merian nur noch von dort vorhandenen alten Gewölben und Mauerwerk. Im Jahr 1679 gibt Kartenblatt Nr. 14 des „Forst-Abrissbuches“ nur noch an: „Hauß zum Schildberge, alte Mauer eines Schlosses“. Nach unverbürgter Überlieferung (Sandfuchs) wurde die Burganlage im Dreißigjährigen Krieg zerstört und dann als Steinbruch genutzt.

Die ganze Anlage lässt auf eine frühe romanische Burg schließen. Auf dem nordöstlichen Punkt befindet sich die Grundmauer eines mächtigen runden Bergfrieds von 11 Meter Durchmesser mit einer Mauerstärke von 2 – 3 Metern. Gegenüber auf der Südwestecke des Burgplatzes befand sich das Kammertor. Die umlaufende Ringmauer ist als Grundmauer mit einigen Mauerresten erhalten. Auf dem Burgplatz deuten spärliche Mauerreste und Vertiefungen auf ehemalige Gebäude und den Brunnen hin. Der gesamte Burgplatz wird von einer Geländewelle durchzogen, was auf eine ehemalige Teilung in Vor- und Haupthof schließen lässt. Außer im Süden hat die Anlage eine äußere Umwehrung durch einen breiten, tiefen Ringgraben mit hohem Vorwall.

Friedrich Stolberg schreibt weiter: „Der vom Burgberg nach Süden abfallende Hang ist von Natur aus steil und ohne besonderen Schutz geblieben. Nordöstlich der Burg fällt das Gelände als flacher Rücken zu dem den Schildberg vom Eichenberg scheidenden Sattel ab. Hier entwickelt sich ein zweites System tiefer Gräben und Wälle, dessen Beziehung zur Burg noch ungeklärt ist. Das System beginnt 50 m östlich des Burg-Ringgrabens und erstreckt sich über 150 m Gesamtlänge, mit fast 120 m Breite, bis zum vorerwähnten Sattel. Es besteht im Wesentlichen aus drei tiefen, breiten Gräben von 80 - 100 Meter Länge. Teilweise werden sie von aufgeschütteten hohen Vorwällen begleitet, das Gesamtwerk erscheint unfertig und in den Anfängen stecken geblieben. Die Gesamtausdehnung von Burg und Wällen beträgt etwa 120 x 300 m.

Wer eine Wanderung zum Burgplatz machen möchte, sie befindet sich oberhalb der Strasse Seesen - Lautenthal (L516), vom Parkplatz Wanderhütte Neckelnberg (Position: N 51° 52.45389', E 010° 13.74504') ist der Weg ausgeschildert.

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Schildberg

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2012

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Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 4
Bernd Sternal, Wolfgang Braun
Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 4

Diesmal stelle ich Ihnen textlich 49 Burgen und Schlösser vor, die durch zahlreiche Rekonstruktionszeichnungen, Grundrisse, Stiche und Illustrationen veranschaulicht werden, die diesmal allerdings von verschiedenen Künstlern stammen. Ich habe wieder zahlreiche Archive und Bibliotheken durchforstet um Daten, Fakten aber auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen zu tragen. Auch in diesen Band habe ich wieder zahlreiche Burgen und Schlösser aufgenommen, die nicht unmittelbar der Harzregion zugeordnet werden können, mit dieser aber geschichtlich eng verflochten sind. Wer mehr über die Herren dieser Burgen und Schlösser - über die Adelsgeschlechter der Harzregion - wissen möchte, dem empfehle ich meine „Harz-Geschichte“ Band 2 und Band 3. In diesen Büchern setze ich mich mit den geschichtlichen Persönlichkeiten und den entsprechenden Ereignissen in der Harzregion des Früh-, Hoch- und Spätmittelalters auseinander. Dabei spielen natürlich auch die Befestigungsanlagen immer eine Rolle. Ich wünsche Ihnen wieder viel Freude beim Lesen; vielleicht auch beim Erkunden dieser faszinierenden Bauwerke aus längst vergangener Zeit, die uns auch heute noch so viele Rätsel aufgeben.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
180 Seiten, 1 Übersichtskarte, 13 Rekonstruktions- und 33 Grundrisszeichnungen,
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