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Burg Wegeleben

Wegeleben ist eine Stadt östlich von Halberstadt, durch die der Goldbach fließt, der nordöstlich in die Bode mündet.

Das Grundwort -leben lässt auf eine vormittelalterliche Gründung schließen. Die Ortschaft lag an einer bedeutenden alten Heer- und Handelswegkreuzung: Helmstedt-Aschersleben und Halberstadt-Magdeburg. Vielleicht leitet sich das Bestimmungswort – Wege – davon ab.
 

Heinrich I. ließ dort wohl im 10. Jahrhundert eine Burg errichten. Diese liegt etwa 95 m ü. NN in der Niederung des Goldbaches, westlich der Bode. Südöstlich der Burg entstand der Kern der späteren Stadt, die mit einem planmäßigen rechteckigen Grundriss von 400 x 260 Metern angelegt wurde. Ihren Mittelpunkt bildete der Markt mit dem Rathaus. Bereits im Jahr 1020 hat die Siedlung Wegeleben eine „Stadtmauer“ erhalten; Reste davon sind noch erhalten. Der etwa 2 m tiefe Graben wurde im Jahr 1583 zugeschüttet und es wurden darauf Gärten angelegt. Die Verleihung der Stadtrechte ist allerdings nicht belegt. Doch wird Wegeleben frühzeitig als civitas (Stadt) bezeichnet. Im 13. Jahrhundert wurde vermutlich die Stadtmauer ausgebaut und mit drei Toren (Halberstädter Tor, Bruchtor, Quedlinburger Tor) versehen.

Im Jahr 1120 wird erstmals mit Widekinus de Wegenleven ein eigener Adel genannt. Die Lehenshoheit lag zu dieser Zeit bei den anhaltinischen Fürsten. Im Jahr 1267 kam das „castrum et oppidum“ an den Erzbischof von Magdeburg. Aber bereits im Jahr 1316 kam die Burganlage an das Fürstbistum Halberstadt, das dadurch sein Einflussgebiet mit einer weiteren Burg im Selke-Bode-Gebiet festigte.
 

Nachdem die strategische Bedeutung mittelalterlicher Burganlagen nachließ, kam die Burg in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts an die Herren von Hake, später an die Herren von Hoym. Die ehemalige Wasserburg wurde zur Gutsanlage. Denkbar ist, dass die neuzeitlichen Gebäude aus den Steinen der alten Burg errichtet wurden.

Durch die neuzeitlichen Umgestaltungen ist das Originalbild verwischt worden. Die Hauptburg ist noch als aufgeschütteter Rechteckhügel von 1 Meter Höhe und dem größten Durchmesser von 55 Meter erkennbar. Auch der umschließende Ringgraben mit Vorwall ist noch zu erahnen. Es finden sich noch Reste der alten Umfassungsmauer sowie eines veränderten quadratischen Turmes. Auch geringe Reste spätgotischer Bauten innerhalb einer ursprünglich kastellartigen Viereckanlage sind auffindbar. Die südlich gelegene, geräumige Gutsanlage mit etwa 200 m Ausdehnung bezeichnet wohl die ursprüngliche Vorburg.

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2014

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Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 5
Bernd Sternal, Wolfgang Braun
Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 5

Am 13.06.2007 habe ich meinen ersten Burgentext geschrieben, inzwischen sind über 7 Jahre vergangen. Seit 2010 ist jährlich ein Band „Burgen und Schlösser der Harzregion“ erschienen – der 5. Band ist nun der letzte. Insgesamt habe ich die Geschichte von 239 Burgen und Schlössern auf über 850 Buchseiten vorgestellt.
Hunderte Grafiken, Zeichnungen, Stiche und Grundrisse illustrieren die Bücher und geben eine Vorstellung vom einstigen Aussehen dieser alten Wehrbauten, von denen heute oftmals nur noch Ruinen, Burgplätze oder Wallanlagen erhalten sind.
Viele Menschen haben mich bei diesem Projekt unterstützt. Alle hier zu nennen würde diesen Rahmen sprengen. Dennoch möchte ich einigen Unterstützern hiermit meinen Dank aussprechen: Ohne die vielen wun-dervollen Rekonstruktions-Zeichnungen von Wolfgang Braun hätten diese Bücher viel von ihrem Charme eingebüßt. Dr. Detlef Schünemann hat als ausgewiesener Burgenkenner wesentlich dazu beigetragen, dass meine Texte ergänzt und abgerundet wurden. Auf Grund des Einsatzes von Detlef und Marianne Schünemann konnten eine ganze Reihe Burgruinen und Wallanlagen erstmals vermessen und, unter Überprüfung älterer Beschreibungen, hier vorgestellt werden.
Durch die dankenswerte Unterstützung der Genannten sowie vieler Ungenannter ist ein Werk entstanden, das hoffentlich Burgenfreunden, Geschichtsinteressierten aber auch kulturhistorisch interessierten Wanderern noch lange Freude bereiten wird.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
176 Seiten, 1 Übersichtskarte, 18 Rekonstruktions- und 36 Grundrisszeichnungen,
12 Stiche, 34 Zeichnungen, Grafiken und Fotos
Taschenbuch: 14,99 €
140 Seiten, 1 Übersichtskarte, 18 Rekonstruktions- und 36 Grundrisszeichnungen,
11 Stiche, 31 Zeichnungen, Grafiken und Fotos