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Burgruine Burghagen

Es ist keine von den frühgeschichtlichen Fliehburgen, von denen uns nichts überliefert ist, nein es ist eine hoch- oder spätmittelalterliche Burganlage von der uns nichts überliefert ist.

Aber ihre baulichen Reste, auf einem schmalen Felskamm über dem östlichen Ufer der Innerste, zeugen zweifelsfrei von ihrem Dasein. Die Burg Burghagen liegt 300 m ü.NN über den Talboden der Innerste, etwa 800 m nordwestlich von Wolfshagen, einem Stadtteil von Langelsheim im LK Goslar.

Wer und wann die Burganlage errichtete, wurde ist nicht überliefert. Was wir wissen ist, dass dieses Gebiet um Wolfshagen Anfang des 14. Jahrhunderts zu Braunschweig - Grubenhagen gehörte. Im Jahre 1325 ging das Gebiet dann als Lehen an die Grafen von Wohldenberg, von denen an die Herren von der Gowische und ab dem Jahr 1356 an Herzog Ernst den Jüngeren von Göttingen.

Die Mauertechnik von Burghagen weist viele Ähnlichkeiten mit dem auf Burg Wohlenstein, was auf eine Verbindung zu den Wohldenberger Grafen hindeutet.

Die Burganlage ist zieht sich in vier Abschnitten (Deckwerk, Hauptburg, Vorburg I. und Vorburg II.) langgestreckt von Südwest nach Nordwest über den schmalen Felskamm. Die Hauptburg, die noch gut zu erkennen ist, nimmt etwa 25 x 60 m ein. An ihrem südwestlichen Ende befindet sich der Stumpf eines quadratischen Bergfrieds von 7,7 x 7,7 m und einer Mauerstärke von 2,7 m. Von den Ringmauern sind nur noch Spuren aufzufinden und Vertiefungen auf dem Burggelände deuten die Lage von Gebäuden und Kellern an; gegen Südwesten bildet ein tiefer, 20 m breiter, in den Fels geschlagener Halsgraben den Abschluss. Jenseits desselben befindet sich ein Vorwall mit kreisförmigem aufgeschütteten Hügel, der als ehemaliger Rundturm gedeutet werden könnte. Etwa 20 m vor diesem Vorwall zieht sich noch ein sichelförmiger Vorgraben als Schutz. Der große Vorwall setzt sich beiderseits der Hauptburg mit innerem Ringgraben fort. Sein nordwestlicher Ast geht in eine 40 x 50 m messende, aufgeschüttete Terrasse über, die ehemalige Unterburg.

Zur Sicherung gegen das flache Gelände südöstlich ist außerdem an den Vorwall ein von einem sichelförmigen Wall umschlossener Zwinger vorgelegt. Nach Nordosten trennt wieder ein in den Fels geschlagener Halsgraben die Hauptburg von der Vorburg I. Diese misst etwa 25 x 40 m und benutzt wieder eine Felskuppe. Südöstlich davon liegt ein weiterer Vorwall mit Innengraben als Fortsetzung des Vorwalls der Hauptburg. Den nordöstlichen Abschluss bildet wiederum ein in den Fels getriebener Halsgraben.

Ein alter Hohlweg führt von dem Kamm herab nach Wolfshagen und zur Innerste.

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2012

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Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 4
Bernd Sternal, Wolfgang Braun
Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 4

Diesmal stelle ich Ihnen textlich 49 Burgen und Schlösser vor, die durch zahlreiche Rekonstruktionszeichnungen, Grundrisse, Stiche und Illustrationen veranschaulicht werden, die diesmal allerdings von verschiedenen Künstlern stammen. Ich habe wieder zahlreiche Archive und Bibliotheken durchforstet um Daten, Fakten aber auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen zu tragen. Auch in diesen Band habe ich wieder zahlreiche Burgen und Schlösser aufgenommen, die nicht unmittelbar der Harzregion zugeordnet werden können, mit dieser aber geschichtlich eng verflochten sind. Wer mehr über die Herren dieser Burgen und Schlösser - über die Adelsgeschlechter der Harzregion - wissen möchte, dem empfehle ich meine „Harz-Geschichte“ Band 2 und Band 3. In diesen Büchern setze ich mich mit den geschichtlichen Persönlichkeiten und den entsprechenden Ereignissen in der Harzregion des Früh-, Hoch- und Spätmittelalters auseinander. Dabei spielen natürlich auch die Befestigungsanlagen immer eine Rolle. Ich wünsche Ihnen wieder viel Freude beim Lesen; vielleicht auch beim Erkunden dieser faszinierenden Bauwerke aus längst vergangener Zeit, die uns auch heute noch so viele Rätsel aufgeben.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
180 Seiten, 1 Übersichtskarte, 13 Rekonstruktions- und 33 Grundrisszeichnungen,
14 Stiche, 29 Zeichnungen, Grafiken und Fotos
Taschenbuch: 14,99 €
136 Seiten, 1 Übersichtskarte, 13 Rekonstruktions- und 33 Grundrisszeichnungen,
11 Stiche, 29 Zeichnungen, Grafiken und Fotos