Ausflugsziele Startseite

 
Rubriken:
> Action & Freizeit
> Ausgewählte
   Hotels & Pensionen

> Baden im Harz
> Burgen & Schlösser
> Dome, Kirchen & Klöster
> Familie & Kinder
> Garten- & Parkanlagen
> Geschichte
> Harzer Persönlichkeiten
> Harzer Traditionen &
   Handwerk

> Höhlen & Bergwerke
> Kultur
> Motorradtouren
> Mühlen im Harz
> Museen
> Natur & Nationalpark
> Reiten & Kutschfahrten
> Schlemmen
> Seen & Talsperren
> Tiere & Tiergärten
> Traumhochzeit im Harz
> Türme & Warten
> Wandern & Radeln
> Wellness & Gesundheit
> Wissenswertes

> Harz-Hotels online 
   Buchen mit Booking >>>

> Suchmaschine

> Anfrage an Gastgeber
   im Harz
  
Lassen Sie sich ein
   individuelles Angebot für
   Ihren Harzurlaub erstellen.

> Harzorte mit Gastgebern
> Last-Minute Angebote
   im Harz

> Video's vom Harz
> Webcam's vom Harz

> Harz Radio Archiv
> Harz-Karte
> Geheimtipp-Forum
   im Harz- Urlaub

 

 
 

Die Burgruine Hohnstein

Es ist ein außergewöhnlicher Bergsporn am Südharzrand, den sich Konrad von Sangerhausen für den Bau seiner Burg auserkoren hatte. Ein genaues Baudatum ist nicht überliefert, aber es fällt wohl in die Zeit des staufisch-welfischen Thronstreits. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahr 1202.

Der Bauherr, der sich dann Konrad von Hohnstein nannte, verstarb aber im Jahr 1145 ohne männlichen Erben. Damit war das erste Hohnsteiner Geschlecht erloschen. Als Erbschaft fiel die Burg dann an Konrads Schwiegersohn, den Grafen Heske von Orlamünde, der aber auch keinen Sohn als Erben hatte. Burg und Grafschaft fielen nun an die Verwandten des Ilfelder Geschlechts, die sich fortan auch Grafen von Hohnstein nannten. Ähnlich wie zuvor die Thüringer Landgrafen, bauten die Hohnsteiner schnell einen beträchtlichen Machtbereich auf und erlangten die Vorherrschaft im Südharz. Aber auch Gebiete bei Gotha, Arnstadt sowie im Thüringer Becken zählten zu ihrem Herrschaftsbereich.

Das zweite Geschlecht der Hohnsteiner Grafen hatte seine Blüte im 13. Jahrhundert. Dann trat im Jahr 1315 eine Erbteilung ein, die einen erheblichen Bedeutungsverlust mit sich brachte. Die Burg Hohnstein selbst war militärisch veraltet und wurde sogar zweimal erobert. Kein Wunder also, dass die Burg mehrfach umgebaut und modernisiert wurde.

Im Jahr 1413 wurde die Burg von den Grafen von Stolberg gekauft, die zu jener Zeit das neue, starke Adelsgeschlecht im Südharz waren. Und auch die Stolberger bauten die Burg weiter aus, allerdings mehr zum Schloss, im repräsentativen, aber wehrhaften Renaissancestil. In dieser Zeit wurde der Hohnstein zu einer der größten Burganlagen der Harzregion. Dann kam der Dreißigjährige Krieg und im Jahr 1627 setzten die kursächsischen Truppen unter Oberstleutnant Vitzthum von Eckstedt die Burg in Brand, nachdem sie selbige ausgeplündert hatten. Dieser Weihnachtsabend im Jahre 1627 besiegelte das Ende der Burg Hohnstein.

Aber diese großartige Burganlage, die so viel Harzgeschichte geschrieben hat, faszinierte die Menschen über die Jahrhunderte weiter. Sie war für viele Gelehrte eine Reise wert und später ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Gäste. Unterhalb der Burgruine Hohnstein, die im Helme-Gau bei Neustadt/ Harz auf einer Höhe von zirka 400 Meter über Normalnull liegt, wurde im Jahr 1908 ein Gasthaus erbaut.

Im Jahr 1990 wurde mit der Sicherung und Konservierung der beeindruckenden Burgruine begonnen und auch das Gasthaus wird heute wieder bewirtschaftet. Die Burg Hohnstein heute verbreitet eine mystische Atmosphäre, die jeden Besucher in ihren Bann zieht.

Weitere Informationen: Heinrichsburg bei Neustadt, Burgruine Ebersburg, Ilburg bei Ilfeld

>>> Gastgeber in Ilfeld

zurück

Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2010

Links zu Harz-Urlaub

 
 Ausflugsziele nach Orten:
 
Alexisbad
Allrode
Altenau
Altenbrak
Aschersleben
Bad Grund
Bad Harzburg
Bad Lauterberg
Bad Sachsa
Bad Suderode
Ballenstedt
Benneckenstein
Blankenburg
Braunlage
Brocken
Clausthal-Zellerfeld
Dankerode
Derenburg
Duderstadt
Elbingerode
Elend / Mandelholz
Gernrode
Goslar
Hahnenklee
Halberstadt
Harzgerode
Hasselfelde
Herzberg
Ilfeld
Ilsenburg
Langelsheim
Lautenthal
Mansfeld
Meisdorf
Nationalpark
Nordhausen
Osterode
Quedlinburg
Rübeland
Sangerhausen
Schierke
Schladen
Seeland
Seesen
St. Andreasberg
Stecklenberg
Stolberg
Tanne
Thale
Trautenstein
Treseburg
Vienenburg
Walkenried
Wernigerode
Wildemann
Wippra
Wolfshagen
Worbis
Zorge
 
Weitere Empfehlungen!
 
Werben auf
Ausflugsziele-Harz.de
 
Gratis Reiseführer
   
 
   
  Hier kostenlosen Reiseführer aus dem Harz anfordern!
   
 
 
Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 1
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor), Wolfgang Braun (Autor)
Burgen und Schlösser der Harzregion

In den einschlägigen Touristenführern und Bildbänden über den Harz, finden wir immer die selben Burgen und Schlösser, die als Wahrzeichen und Ausflugsattraktion vorgestellt werden. Aber der Harz hat sehr viel mehr, dieser faszinierenden, mittelalterlichen Altertümer, die in keinem Reiseführer vorkommen. Es sind die zahlreichen Ruinen der Harzer Burgen und Schlösser, von deren Aussehen wir kaum eine Vorstellung haben. Das Autorenteam hat lange gearbeitet und nun liegt das Resultat als Buch vor. Es vermittelt ihnen in einzigartiger Weise, wie diese legendären, von Mystik umwehten Relikte einer längst vergangenen Zeit, einmal ausgesehen haben könnten. Mittels detaillierter Rekonstruktions- und Grundrisszeichnungen sowie historischer Zeichnungen und Stiche und umfassenden geschichtlichen Fakten, können sie sich ein Bild von der Harzregion im Mittelalter machen. Wir wünschen ihnen viel Freude dabei und möchten sie schon neugierig machen auf den II. Band der bald folgen wird.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
192 Seiten, Übersichtskarte, 57 Grundriss- und 38 Rekonstruktionszeichnungen,
19 Abbildungen, 11 Fotos

Taschenbuch: 13,99 €
140 Seiten, Übersichtskarte, 54 Grundriss- und 38 Rekonstruktionszeichnungen,
8 Abbildungen