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Die Elmsburg

Der Elm ist ein 25 km langer und 3 bis 8 km breiter bewaldeter Höhenzug, der dem Harz im Norden vorgelagert ist. Er liegt in Niedersachsen südöstlich von Braunschweig in den Landkreisen Helmstedt und Wolfenbüttel und ist Bestandteil des Naturparks Elm-Lappwald.

Der Elm war schon in vor- und frühgeschichtlicher Zeit ein strategisch bedeutender Standort. Er wurde als Rückzugsgebiet genutzt und mit seinen maximal 323 m ü. NN bildete er auch einen idealen Standort zur Überwachung des Gebietes bis zum Harz. Später, im Hochmittelalter, kam ihm auch seine geologische Beschaffenheit zu Gute; das fossilienreiche Muschelkalkgestein wurde als Elmkalkstein zum begehrten Baustoff für Burgen und Kirchen.

Die Elmsburg war ab dem 11. Jahrhundert eine mittelalterliche Burg inmitten eines frühgeschichtlichen Ringwalls, die heute im Schöninger Forst oberhalb des Ortes Twieflingen liegt. Der Ringwall wird der Aunjetitzer Kultur aus der frühen Bronzezeit zugeordnet, denn in unmittelbarer Nähe fand man 11 Hügelgräber, die jener Zeit zugeordnet werden konnten. Dieser Ringwall aus frühgeschichtlicher Zeit hat einen Durchmesser von etwa 137 zu 114 m und etwa 2 m Höhe und ist ein reiner Erdwall ohne Steinkern, wie archäologische Grabungen ergaben. Ihn nutzten die Erbauer des mittelalterlichen Burggeländes als äußere Absicherung.

Recht zentral innerhalb dieses äußeren Walls wurde auf einem Berghügel, der eine Höhe von etwa 270 m ü. NN hat, die Burg erbaut, die unmittelbar von einem niedrigeren Wall umgeben war. Bei Ausgrabungen in den Jahren 1959 bis 1962 wurden unter anderem die Fundamente der ehemaligen Burgkapelle freigelegt. Ein Ergebnis dieser Forschungen war, das die Burgkapelle mit den Abmessungen von 16 x 8 m zweimal errichtet wurde. Zuerst wurde sie im 11. Jahrhundert aus rotem Sandstein erbaut, dann aber bis auf die Grundmauern geschliffen und im 13. Jahrhundert aus Elmkalkstein neu errichtet. Ein weiteres Forschungsergebnis war der Fund von 8 Gräbern im Kirchboden. Auf dem Burggelände findet man neben den Fundamentresten auch zahlreiche größere Erdlöcher, bei denen es sich wohl um eingestürzte Keller alter Gebäude handelt. Auch ein Brunnen wurde gefunden und wiederhergestellt.

Daten zur Entstehung der Burg sind nicht vorhanden. Die erste urkundliche Nachricht über die Elmsburg stammt von Kaiser Otto IV. aus dem Jahre 1213. Darin bekundet er die Schenkung der Burgkapelle an das Stift Scheverlingenburg, das aber keinen langen Bestand hatte. So kam es, dass der Kaiser 1218 die gesamte Anlage dem Stift St. Blasius in Braunschweig schenkte. 1221 kam die Burg an den Deutschen Ritterorden, der eine Kommende errichtete. Das bedeutete nach kanonischem Recht die treuhänderische Übertragung kirchlichen Besitzes an eine dritte Person. Um das Jahr 1240 wurde unter Herzog Otto dem Kind die Ordensanlage um zusätzlichen Besitz erweitert. Um 1264 war der Besitz der Kommende so stark gewachsen, dass sie vermutlich wegen der räumlichen Enge nach Locklum verlegt wurde. 1364 wurde die Elmsburg letztmals als Ordensburg erwähnt. Danach wurde sie an die Herren von Ampleben verlehnt, später wohl an bürgerliche Familien. 1572 wurde die Burganlage von einem Großbrand heimgesucht, in dessen Folge sie aufgegeben wurde und weiter in Verfall geriet. Später wurden die Steine der Burgruine abgefahren und unter anderem zum Bau von Gebäuden in Twieflingen verwendet.

Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Elmsburg

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2012

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