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Die Harburg bei Haynrode

Im südlichen Harzvorland liegt die Gemeinde Haynrode, die zur VWG Eichsfeld-Wipperaue gehört und im thüringischen LK Eichsfeld liegt. Erstmals erwähnt wurde dieser kleine Ort am Rande des Ohmgebirges 1495 als Heigenrode. Das Grundwort “rode“ sowie die Nähe zur Harburg und zur Hasenburg lassen jedoch eine Gründung im 10.-11.Jahrhundert als wahrscheinlich erscheinen.

Die Harburg, die auch Haarburg oder Horeburg genannt wird, liegt in 452 m über NN auf einem einzelnen steilen Bergkegel am nördlichen Begrenzungsrand des Eichsfelder Tors. Das ist etwa 1,1 km südöstlich von Haynrode, unweit der L 1014.

Nach der Überlieferung wurde die Harburg 1073 durch Lothar-Udo III. von Stade erbaut. Er stammte aus dem Geschlecht der Billunger, die mit den Liudolfingern und den Immedingern verwandt waren. Da die Billunger im südlichen Vorharz bereits im 9. Jahrhundert umfangreichen Besitz hatten, kann angenommen werden, dass die Ursprünge der Burg weit zurückreichen. 1124 schenkten die Edelherren von Stade die Burg sowie das in ihrem Besitz befindliche Kloster Gerode dem Erzbischof Adelbert I. von Mainz. Das Kurfürstentum Mainz mit seinem Erzbistum entstand bereits Ende des 8. Jahrhunderts. Etwa hundert Jahre später wurde die historische Landschaft des Eichsfeldes erstmals als Kurfürstlicher Besitz genannt. Der Grund für diese großzügige Schenkung ist nicht überliefert.

1139 gelangte die Burg als Lehen an die Grafen von Gleichen. Bereits 1165 wurde die Harburg in einer Fehde zwischen Erzbischof Konrad von Mainz und Kaiser Barbarossa zerstört, aber unmittelbar wieder aufgebaut und bald darauf dem Landgrafen von Thüringen als Mitbesitzer übereignet.

Nach dem Tode des Erzbischofs Johann von Luxemburg-Ligny 1373 wählte ein Teil des Mainzer Domkapitels den jungen Bischof von Speyer, Adolf von Nassau, zum Erzbischof von Mainz. Papst Gregor XI. ernannte jedoch, auf Wunsch von Kaiser Karl IV., stattdessen Ludwig von Meißen zum Erzbischof. Es kam zu jahrelangen kriegerischen Auseinandersetzungen, die besonders in Thüringen und im Eichsfeld ausgetragen wurden. Bürger von Duderstadt und Heiligenstadt sowie mainzische Lehensleute nahmen die landgräflich-thüringische Harburg ein. Dessen hatte sich Landgraf Balthasar von Thüringen, ein Vetter des Ludwig, bemächtigt. Die Harburg wurde Adolf von Nassau übergeben. Seit dieser Zeit behauptete Mainz diese Besitzungen, verpfändet sie aber 1381 für 200 Jahre als Amt Harburg-Worbis an Siegfried von Bültzingslöwen.

1525 wurde im Bauernkrieg die Burg von aufständischen Bauern zerstört. Sie wurde nicht wieder aufgebaut und verfiel vollständig. Aus ihren Steinen errichteten die Bültzingslöwener ihre Herrensitze und die Kirche in Haynrode sowie das Amtshaus in Worbis.

Die Burganlage hat eine ovale Grundfläche mit einer Ausdehnung von etwa 40 × 22 m und war nach Osten hin durch zwei Wälle mit vorgelagerten Gräben gegen die Hochebene geschützt. Hier befindet sich auch eine 18 × 17 m messende Vorburg. Nur die Ruine eines 8 × 17 m großen Steinbaues in der Kernburg ist heute noch in beachtlichen Resten erhalten.

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2011

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