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Burgenstandort Hoseoburg bei Wedderstedt

Der Hösekenberg ist ein Burgenstandort, über den es noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt. Einzig die Histographie und die alte Kartographie geben uns Hinweise zur Existenz einer Burganlage.
Ich habe mich mit diesem Burgenstandort auf dem Großen Hosenberg oder Hösekenberg bei Wedderstedt wohl mehr beschäftigt als fast jeder andere vor mir. Und das hat seinen Grund!
Seit der Mensch sich wissenschaftlich mit seiner Geschichte auseinander setzt, wird in Deutschland eine Burganlage gesucht, die in den Quellen der fränkischen Chronisten als „Hoohseoburg“ bezeichnet wird. Das diese frühmittelalterliche Burganlage von solcher Bedeutung war und ist, kann auf die Sachsenkriege zwischen Franken und Sachsen zurückgeführt werden. Besonders die Sachsenfeldzüge von Karlmann im Jahre 743, von Karlmann und Pippin im Jahre 744 sowie der durch Grifos Flucht bedingte Verfolgungszug bis ins Nördliche Harzvorland im Jahre 748, spielen dabei eine bedeutende Rolle. Mehrfach wurde diese Burg in den Großen Fränkischen Reichsannalen sowie in anderen fränkischen Analen erwähnt; allerdings für die wohl in Sachsen noch recht ortsunkundigen Franken ohne exakte bzw. nachvollziehbare Ortsangaben.
Über 200 Jahre wird nun schon nach dieser „Hochseeburg“ gesucht, die auch in direkten Zusammenhang mit dem Sachsenfürsten Theodorich als Schlüsselfigur des sächsischen Widerstands gebracht wird. Lange Zeit galt in Fachkreisen die Seeburg am Süßen See bei Eisleben als jene „Hoohseoburg“, heute nimmt aber die Wissenschaft von dieser These Abstand.
Über die geschichtlichen Zusammenhänge in den Sachsenkriegen möchte ich hier nicht weiter referieren, das würde diesen Rahmen sprengen. Ich halte die Hoseoburg bei Wedderstedt für diese alte sächsische Burg und habe dazu einen umfangreichen Aufsatz geschrieben, der in meinem Buch „Harz-Geschichte“ Band 2 nachzulesen ist. Ob meine These, oder die anderer Forscher, aber jemals zweifelsfrei bewiesen werden kann ist fraglich. Was wir wissen ist, dass die Region um das heutige Quedlinburg schon seit der römischen Kaiserzeit verhältnismäßig dicht besiedelt war.
 


Der Historiker Hermann Goebke hat sich, in der Zeit des 2.Weltkrieges, in seiner Marburger Dissertation mit dem Thema Hoohseoburg auseinander gesetzt und ist zu dem Schluss gekommen – nur die Hoseoburg auf dem Hösekenberg bei Wedderstedt kann die gesuchte Hoohseoburg sein. Leider ist Goebke im 2. Weltkrieg gefallen und die Veröffentlichung seiner Arbeit unterblieb. Auch hat er sich ausschließlich auf diese frühmittelalterliche Burg konzentriert und die von ihm herangezogenen Quellen beziehen sich auf die fränkischen Annalen sowie auf die entsprechende Sach- und Fachliteratur des ausgehenden 19. Jahrhunderts sowie des 20. Jahrhunderts. Nicht zur Verfügung standen ihm wohl die Aufzeichnungen des Bürgermeisters der Neustadt von Quedlinburg und Inspektor des Fürstlichen Gymnasiums und der Nikolaikirche Quedlinburg, Andreas Wallmann, aus dem Jahre 1782.

Wallmann gibt auch Auskunft über den Ho-Säken-Berg, wie er früher genannt wurde, und definiert ihn als „Hoher-Sachsen-Berg“; die einzige mir bekannte sinnvolle Ableitung. Unmittelbar südwestlich von diesem Berg liegt Wedderstedt und westlich davon Ditfurt. Das Grundwort -stedt deutet auf eine sehr alte Gründung hin, diese Gründungen werden den aus Südschweden stammenden germanischen Stamm der Warnen zugeschrieben. Eine weitere in diese Gründungszeit fallende Siedlung, war das schon lange wüste Billingstedt, zwischen Quedlinburg und Hoym, das durch das Bestimmungswort Billing, eindeutig dem Geschlecht der Billinger zuzuweisen ist.

Unmittelbar unterhalb des Hösekenbergs, Richtung Ditfurt, befand sich bereits in frühgeschichtlicher Zeit der einzige Bodeübergang. Die Bodeaue war in alter Zeit ein großes Sumpfgebiet, das an anderen Stellen kaum zu überqueren war. Somit war auch der Standort Ditfurt schon früh von großer Bedeutung, zumal der alte Heer- und Handelsweg über diese Furt führte. In der ersten Nennung des Ortes um das Jahr 800 in den Aufzeichnungen des Klosters Fulda, wird der Ort „Deotfurdum“ genannt. Wallmann leitet nun diese Ortsbezeichnung von dem altsächsischen Wort „Thiod“ (dem Volke bei der Landversammlung) ab. Für mein Dafürhalten eine durchaus treffende Ableitung. „Thiod oder Theod“ leitet sich außerdem von dem schon von Tacitus genannten Erdgott Tuisco ab, woraus sich auch die Theoden, die Deutschen ableiten lassen.

Alles deutet also darauf hin, dass diese Region Wedderstedt-Ditfurt-Hösekenberg schon in vorchristlicher Zeit im ostsächsischen Siedlungsraum eine herausgehobene Stellung einnahm. Wallmann schrieb dazu: „Ditfurt ist ferner berühmt wegen der von den Ostsachsen hier abgehaltenen Landtage (Gericht). Es stand schon im Anfange des neunten Jahrhunderts, auch wohl noch viel früher“. Weiter schrieb Wallmann: „In der älteren Zeit sind die Volksversammlungen des „Harzgau“ und noch früher, zu den Zeiten der heidnischen Sachsen, die Landesversammlungen der ostsächsischen Herren hier abgehalten worden, was zweifelsohne aus dem Namen des Berges Ho-Säken-Berg hervorgeht.“
 

Als die Franken die Sachsen geschlagen hatten und das nördliche Harzvorland zu christianisierten begannen, haben sie auf dem Flecken, der heute Ditfurt heißt, und wo zuvor die genannten Landtage stattfanden eine kaiserliche Burg errichtet, die Deotfurt hieß. Wallmann schrieb dazu:“ Nachdem der Kaiser Karl der Große die heidnischen Sachsen bis an die Saale und Elbe besiegt, ließ er zur Weiterführung seiner Kriege gegen die Sorben und Wenden, zwecks Herbeischaffung der Kriegsvölker und Kriegsbedarf, unter anderem auch hier eine feste, sichere und fahrbare Heerstraße durch Holzungen, Sümpfe und Moräste, woraus die ganze Gegend bestand, bauen; da auch die ganze Bodeniederung stets unter Wasser stand um das Jahr 800. Kaiser Karls Sohn, Ludwig der Fromme, baute um 820 zur Besetzung des Passes hier, die kaiserliche Residenzburg.“ Und weiter führte er aus:“ Diese Burg hat Deotfurt geheißen und an der Stelle gestanden, wo jetzt das Stiftsvorwerk steht, auf einem steilen Berge gelegen und mit einer Mauer und Graben umgeben, wovon der Hohlweg und die Salzrinnen die letzten Spuren sind. Vor dem Eingange hat sie eine Vorburg oder sogenanntes Blockhaus, Wachthaus, welches zur Verteidigung mit Burgmännern besetzt war, gehabt, welches jetzt das Rathaus ist.“

Was war in der Neuzeit und insbesondere noch im 18. Jahrhundert davon noch erhalten und auf welche Quellen, die wir heute nicht mehr kennen, hat Wallmann zurückgegriffen? Wir wissen es nicht! Weiter führt er aus:“ Von einem Nachfolger Ludwigs des Frommen ist auch der Spieker, als Proviantmagazin angelegt worden. Der Spieker ist ungefähr 1360 als Wirtschaftshof mit einem Wohnhaus umgebaut.“ Nach Wallmann musste“ um das Jahr 1000 das Blockhaus einem richtigen Bau weichen, wovon an den Ecken und Türen die Heiligenfiguren noch heute vorhanden sind.“

Wenn sich auf dem nahen Hösekenberg schon in heidnischer Zeit ein bedeutendes Heiligtum der Sachsen befand, wo auch die Landesversammlungen stattfanden, so ist davon auszugehen, dass der Hösekenberg auch in der für das frühe Mittelalter üblichen Art befestigt gewesen sein wird. Ob diese Befestigungsanlage die gesuchte Hoohseoburg war, wir wissen es nicht, aber ich nehme es an. Als die Burg Deotfurt erbaut worden war, wurde es notwendig, den dortigen Gerichtsplatz zu verlegen. Das tat man wohl zum Hösekenberg. Heidnische Bräuche weiter dort zu zelebrieren, in unmittelbarer Nähe der fränkischen Burganlage, werden die ansässigen Sachsen sicherlich haben unterbleiben lassen.

Es gilt aber als sicher, dass seit dem Herrschaftsantritt der Ottonen bis zum Jahr 1479 auf dem Hösekenberg die Landtage sowie Halsgerichte abgehalten wurden. Wallmann schrieb dazu:“ Um das dreizehnte Jahrhundert kamen auf dem Berge, unter dem hohen Baume, wie es in den alten Urkunden heißt, die sächsischen Fürsten, Bischöfe, Herren und Ritter zusammen, um ihre Streitigkeiten zu schlichten.“
Auch, dass unterhalb des Hösekenberges, Quedlinburg entgegen, auf dem Ritteranger, Kriegsübungen der ostsächsischer Ritter sowie auch königlicher Truppen stattfanden, zeigt die Bedeutung dieses Fleckens.

Ein weiteres Indiz für die Bedeutung des Hösekenberges war der weithin berühmte Markt zu dessen Füßen, der etwa bis zum dreißigjährigen Krieg dort jährlich stattfand. In Verbindung mit der Volks- und Landesversammlung, die immer zu Pfingsten abgehalten wurden, fand dieser Markt „an der Landfahrt, auf der Wiesche zu Dietforde, gegenüber dem Zoll“ und dass wohl schon seit dem 10.Jahrhundert oder sogar noch früher, statt. Mit der Aufgabe und Verlagerung der Versammlungen und Halsgerichte vom Hösekenberg, durch die Herzöge Ernst und Albrecht von Sachsen im Jahre 1479 nach Quedlinburg, ging aber auch die Bedeutung dieses Marktes zunehmend verloren. Wallmann schreibt von vielen Tausend Menschen, die jedes Jahr die Versammlungen, Gerichte und den Markt, der über eine Woche andauerte, besucht haben und davon, dass dieser Markt ein bedeutender Wirtschaftsfaktor war.

Friedrich Schrienert, verfasste 1904 eine Ditfurter Chronik. Zuvor hatte er im Jahre 1874 ein umfangreiches Studium von alten Schriften, Akten, Urkunden und Karten durchgeführt, die angeblich bis ins 14.Jahrhundert zurückreichten. Er schrieb dazu:“ Der Zug des Volkes vom Markt nach dem Landtage, der Landesversammlung und dem Halsgericht nachdem Hösekenberg, ging durch die Bode, durch die Landfarth, über die noch vorhandene Stegschlippe und dieser gegenüber, etwas oberhalb, über den Landessteg. Der Steg wurde später etwas weiter oberhalb hingebaut und stand da bis 1856, da wo die jetzigen Brücken gebaut wurden, als Lange-Steg.“
Ein derartig bedeutender Standort wie der Hösekenberg, auf dem im gesamten Mittelalter die wohl wichtigsten Versammlungen im ostsächsischen/ostfälischen Raum stattfanden war ganz sicher nicht ungeschützt.

Doch für die „Hösekenburg“ gibt es anscheinend keine schriftlichen Überlieferungen. Einzig die Karte „Abriss der Ilenstedter Feldmark“, gezeichnet am 27.03.1615 von dem Feldmesser Galle Weber, zeigt und benennt die Burgwälle und -mauern auf dem Hösekenberg – die Reste der Hösekenburg. Diese Karte weist aber auch den Flurnamen „In der Mallas Grund“ aus, gelegen am südwestlichen Fuße des Hösekenberges, zwischen der Landfahrt und der Bode. Und „Mallas“ stand bei den Franken für die Volksgerichtsstätte.

Südlich vom Hösekenberg, an dessen Fuße, lag außerdem das etwa seit dem 14.Jahrhundert wüste Dorf Ballersleben; auch eine sehr alte Siedlung wie uns das Grundwort -leben sagt. Zwischen Ballersleben und dem Hösekenberg verlief die Alte Heerstraße von Ditfurt in südöstliche Richtung. Etwa 1,5 km weiter, der Heerstrasse folgend, lag das wüste Dorf Ilenstedt. Nahe dabei, in Richtung Hösekenberg befand sich die Ilenstedter Klus. Unter einer Klus versteht man allgemein eine alte, kleine Kapelle: die Ilstedter Klus muss aber ein „ziemlich großes kirchliches Gebäude“ gewesen sein, von dem im Jahre 1615 noch Chor und Westteil erhalten waren. Allgemein bekannt ist, dass in der Nähe von Landtagen und Volksgerichtsstätten auch ein kultischer Mittelpunkt nicht fehlte, bekannt ist auch, dass die Kirche an solchen heidnischen Kultstätten sehr oft ihre Gotteshäuser errichtet. Dass dies auch bei der Ilenstedter Klus so sein könnte, dafür spricht ein alter Brauch. Jahrhundertelang, bis zur Reformation, hat zu dieser Kapelle jährlich eine Wanderung der im Umkreis lebenden Bevölkerung stattgefunden „Hillige Dracht“ genannt. Es war eine heilige Prozession, bei der aber statt der üblichen liturgischen Symbole, ein riesiges hölzernes Kreuz mitgeführt wurde, wie einige Kirchenrechnungen zweifelsfrei belegen. War dieses christliche Holzkreuz vielleicht der kirchliche Ersatz für ein früheres heidnisches Symbol?

Im Jahre 1855 begann eine umfangreiche Separation in der Feldmark von Ditfurt und Wedderstedt. Vieles wurde in dieser Zeit mit unterschiedlichsten Maßnahmen verändert und damit die alten geschichtlichen Spuren zum Großteil verwischt. Leider ist dabei auch der Große Hösekenberg unter den Pflug gekommen. Um das Jahr 1890 ließ der damalige Pächter Arpke aus Wedderstedt einen großen Teil des nördlichen und westlichen Steilhanges einebnen um eine bessere Zufahrt für die Fuhrwerke zu bekommen. Er musste zu diesem Zweck mehrere Pferdefuhrwerke voll Scherben abfahren lassen, die sich dort befanden, was vom Zeugen Hermann Stockmann aus Wedderstedt bezeugt wurde. Hermann Goebke hat etwa 50 Jahre später an Ort und Stelle eine Begehung vorgenommen und unzählige Scherben gefunden. Die hat er in der Bodenforschungsstelle der Universität Marburg untersuchen lassen: Ergebnis – sein Funde gehörten verschiedenen Zeiten eines Zeitraums von 600 v. Chr. - 1500 an.

Heute, im Jahr 2012, sind durch die modernen, schweren Landwirtschaftsgeräte die Konturen des Hösekenberges fast vollständig verwischt. Es wäre höchste Zeit, zumal sich das Kieswerk von Jahr zu Jahr näher an den Hösekenberg heran frisst, diesen für die Regionalgeschichte wie auch für die deutsche Geschichte so bedeutenden Standort wissenschaftlich zu untersuchen.

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2012

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Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 4
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Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 4

Diesmal stelle ich Ihnen textlich 49 Burgen und Schlösser vor, die durch zahlreiche Rekonstruktionszeichnungen, Grundrisse, Stiche und Illustrationen veranschaulicht werden, die diesmal allerdings von verschiedenen Künstlern stammen. Ich habe wieder zahlreiche Archive und Bibliotheken durchforstet um Daten, Fakten aber auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen zu tragen. Auch in diesen Band habe ich wieder zahlreiche Burgen und Schlösser aufgenommen, die nicht unmittelbar der Harzregion zugeordnet werden können, mit dieser aber geschichtlich eng verflochten sind. Wer mehr über die Herren dieser Burgen und Schlösser - über die Adelsgeschlechter der Harzregion - wissen möchte, dem empfehle ich meine „Harz-Geschichte“ Band 2 und Band 3. In diesen Büchern setze ich mich mit den geschichtlichen Persönlichkeiten und den entsprechenden Ereignissen in der Harzregion des Früh-, Hoch- und Spätmittelalters auseinander. Dabei spielen natürlich auch die Befestigungsanlagen immer eine Rolle. Ich wünsche Ihnen wieder viel Freude beim Lesen; vielleicht auch beim Erkunden dieser faszinierenden Bauwerke aus längst vergangener Zeit, die uns auch heute noch so viele Rätsel aufgeben.

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