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Jagdschloss Windenhütte

Hoch über dem Bodetal, mitten im tiefsten Harzwald und weit ab von jeder weiteren Zivilisation, liegt das Jagdschloss Windenhütte. Heute würde für ein solches Objekt wohl keine Baugenehmigung mehr erteilt werden. Braucht sie auch nicht, denn die haben sich die Braunschweiger Herzöge vor gut 150 Jahren selbst erteilt, denn den Welfen gehörte in damaliger Zeit der Wald dieser Hochharzregion.

Dem Jagdeifer von Herzog Wilhelm von Braunschweig verdanken wir dieses Harzer Kleinod, das auf das Jahr 1872 zurückgeht. Der Herzog starb 1884 kinderlos und der Kaiser setzte Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg-Schwerin als Prinzregenten für das Herzogtum Braunschweig ein. Doch die „Herzog-Wilhelm-Jagdhütte“ entsprach nicht den Repräsentationsansprüchen des Prinzregenten und so ließ dieser im Jahr 1908 das Herzogliche Jagdschloss Windenhütte erbauen. Der Name leitet sich von dem Flurstück „Zu den Winden“ ab, auf dem das rustikale Jagdschloss aus Bruchsteinen erbaut wurde. Inzwischen hat es vier Gesellschaftssysteme, zwei Weltkriege und mehrere verschiedene Währungen überlebt.

Nach der Wiedervereinigung drohte dem zu DDR-Zeiten von der Akademie der Wissenschaften genutzten Gebäudekomplex der Verfall. Er wurde ins Vermögen des neugegründeten Landes Sachsen-Anhalt überführt.

Durch Zufall erfuhr der Frankfurter Geschäftsmann Johannes Münnich von dem Jagdschloss, verliebte sich in dieses geschichtsträchtige Anwesen und kaufte es letztendlich. Mit viel Engagement und noch mehr Liebe wurde das Jagdschloss restauriert und modernisiert.

Heute erwartet den Gast ein modernes Hotel in typisch Harzer Bauart und mit einer bildschönen Inneneinrichtung im Tiroler Stil. Das Jagdschloss liegt am Ende einer größeren abfallenden Lichtung, über die der Blick sowohl vom Restaurant wie auch von den Zimmern schweift. Am Ende der Lichtung steht ein großer, hölzerner Heuschober, der auch als Wildfutterkrippe dient. Mit etwas Glück kann der Gast Fuchs, Reh, Hirsch und Wildschwein genüsslich beobachten. Aber auch wenn das Wild ausbleibt ist es ein kleines Glück, dieses idyllische Haus besucht zu haben.

Die Hotelzimmer sind, wie das Restaurant, von Tiroler Schreinern aus bestem Fichtenholz maßgefertigt und individuell ausgestattet. Auch die alte „Herzog-Wilhelm-Jagdhütte“, die ungefähr 60 Meter vom Jagdschloss entfernt steht, wurde komplett saniert, renoviert und bietet Familien einen wahren „Hüttenzauber“.

Das rustikale Restaurant in seinem Tiroler Naturholzdesign vermittelt Gemütlichkeit und strahlt durch seine kunstvollen Kassettendecken alpenländisches Flair aus. Zwei große Wandgemälde inspirieren den Gast, sich für die Geschichte des Hauses zu interessieren, die eng mit dem Hause Braunschweig, aber auch mit der Wiedervereinigung verbunden ist. Eine liebevoll vom Eigentümer zusammengestellte „Schlosschronik“ ist für alle Gäste zugänglich. Die Küche ist gutbürgerlich, mit Harzer Touch und wird durch gute Biere sowie eine reichhaltige Weinkarte ergänzt.

Das Jagdschloss Windenhütte ist ein Refugium für Naturfreunde und Ruhesuchende, aber auch für Familien mit Kindern, die sich ungestört in „freier Wildbahn“ bewegen können.

Zu erreichen ist die Windenhütte über zahlreiche Wanderwege von Allrode, Stiege, Hasselfelde, Treseburg und Altenbrak oder mit dem Fahrzeug über die B81 oder L 95.

Link zu Google-Map: http://maps.google.de/

>>> Gastgeber in Altenbrak & Allrode

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Copyright der Fotos Jagdschloss Windenhütte und der Texte Bernd Sternal 2010

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Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 2
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor), Wolfgang Braun (Autor)

Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 2 Band 2 unseres Burgenführers für die Harzregion schließt sich nahtlos an den erfolgreichen ersten Band an. Wieder werden ihnen 49 Burgen und Schlösser vorgestellt, die Bestandteil der Geschichte der Harzregion sind und wieder werden die textlichen Ausführungen von Bernd Sternal ergänzt durch Rekonstruktionszeichnungen von Wolfgang Braun und Grundrissen von Lisa Berg. Auch seltene alte Stiche haben wir wieder in den Archiven ausgegraben und als attraktive Ergänzung eingefügt.

Wie schon zuvor versuchen wir erneut eine Brücke zu schlagen, zwischen fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, gepaart mit einer kleinen Portion künstlerischer Fantasie, damit Sie eine bildhafte Vorstellung davon haben, wie diese monumentalen Bauten des Mittelalters einmal ausgesehen haben könnten.

Wir hoffen, dass Ihnen auch dieser Band ein guter Begleiter bei der Erkundung dieser Altertümer sein wird, wie uns für den ersten Band mehrfach bekundet wurde.

Gebundene Ausgabe: 26,99 €
160 Seiten, 29 Grundriss- und 41 Rekonstruktionszeichnungen, 12 Stiche
Taschenbuch: 13,99 €
112 Seiten, 2 Farbseiten, 29 Grundriss- und 41 Rekonstruktionszeichnungen